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Geheimtipp in Bern
Walter Kläy, 18. 11. 2015
 
Seit 2013 werden im Yehudi-Menuhin-Forum unter der künstlerischen Leitung der Berner Pianistin Hiroko Sakagami Kammermusikkonzerte mit herausragenden Interpretinnen und Interpreten veranstaltet. Ohne Pauken und Trompeten, quasi klammheimlich, hat sich 2013 am Helvetiaplatz in Bern, nahe dem historischen Museum, eine Konzertreihe von kleinstem Ausmass und grösster Bedeutung etabliert: das Forum Kammermusik – fünf Konzerte unter der künstlerischen Leitung der Pianistin Hiroko Sakagami, mit Beteiligung hervorragender Musikerinnen und Musiker aus dem In- und Ausland, wie Carmina-Quartett, Erich Höbarth, Patrick und Thomas Demenga und vielen andern.

Das Konzept ist so einfach wie überzeugend: Gespielt wird im akustisch gut klingenden Raum des Yehudi-Menuhin-Forums Kammermusik mit Klavier in verschiedenen Besetzungen von Streichern und Bläsern aus Klassik, Romantik und neuerer Zeit. Die Konzerte – immer am Sonntag – beginnen um 17 Uhr und dauern etwa 90 Minuten. Anschliessend bietet ein Après-Concert im Untergeschoss Gelegenheit, mit den Musikerinnen und Musikern bei Speis und Trank in direkten Kontakt zu kommen.

Getragen wird die Konzertreihe unter dem Ehrenpatronat von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga von einer kleinen Gruppe Musikbegeisterter und prominenter Persönlichkeiten wie Thomas Füri, Alexander Wick, Michael Kaufmann und Werner Schmitt. Am nächsten Konzert (Sonntag, 29. November 2015) spielen Erich Höbarth (Violine), Patrick Demenga (Violoncello) und Hiroko Sakagami (Klavier) Werke von W.A. Mozart (Trio E-Dur KV 542), Alfred Schnittke (Klaviertrio 1985/1992) und Franz Schubert (Trio Es-Dur, D. 929)
 
Schweizer Musikzeitung


Brillant und unverkrampft
Berns neue Kammermusikreihe «Forum Kammermusik » hat sich mit dem Carmina-Quartett und Hiroko Sakagami im Yehudi Menuhin Forum vorgestellt.
 
«Hiroko hatte Lust, mehr Kammermusik zu machen. Und sie mochte den Flügel hier», nennt Vereinspräsident Thomas Füri verschmitzt lächelnd die Beweggründe, im Yehudi Menuhin Forum eine neue Klavierkammermusik-Reihe zu initiieren. Vor eineinhalb Jahren spielte Füri zusammen mit dem Hornisten Thomas Müller und der in Bern lebenden Pianistin Hiroko Sakagami ein Konzert im Saal am Helvetiaplatz, worauf Letztere die Idee zu einer Musikreihe hatte. Gesagt, getan: Man gründete einen Verein und konnte wichtige Persönlichkeiten der hiesigen Musikszene für den Vorstand sowie Bundesrätin Simonetta Sommaruga als Ehrenpatronin gewinnen. Als künstlerische Leiterin wird Sakagarni selber an jedem der ab Januar geplanten Konzerte als Pianistin beteiligt sein. Fünf sollen es jährlich werden.
 
Musikalischer Eklektizismus
 
Einladen wolle man vorwiegend persönliche Künstlerfreunde, berichtet Füri weiter: «Die beste Kammermusik entsteht, wenn man auch auf menschlicher Ebene harmoniert. So herrscht denn auch am Präsentationskonzert, an welchem Hiroko Sakagami mit dem befreundeten Carmina-Quartett auftritt eine fast familiäre Stimmung. Brillant und mit viel Persönlichkeit erklingen Mozarts Klavierquartett in Es-Dur KV 493, Brahms' Klavierquintett in f-Moll op. 34 sowie als Neuentdeckung das dritte Streichquartett des Schweizer Jazzsaxofonisten und Komponisten Daniel Schnyder (*1961). Das dem Carmina-Quartett gewidmete Werk ist musikalischer Eklektizismus von der feinsten und eingängigsten Sorte: Melodische Elemente der arabischen Musik treffen auf jazzige Färbungen, ungestüme Tangorhythmen und barocke Bassocontinuo- Figuren, alles verpackt in die traditionsreiche Gattung des Streichquartetts. Das Carmina-Quartett begeistert mit homogenstem Klang, exotischer Farbigkeit und einer unverkrampft-hingebungsvollen Ausstrahlung. Im März wird es dem Forum Kammermusik erneut dle Ehre geben - und bestimmt nicht der einzige musikalische Höhepunkt bleiben.
 
Detailliertes Programm auf forumkammermusik.ch

Gisela Trost im "Bund"